Videoseminar – Teil 1 – In Florida leben
 

Welcome!


So geht's zum Visum! Im ersten Teil unseres Videoseminars klärt Dr. Jürgen Hartwich über die falschen Vorstellungen mancher Leute und über weit verbreitete Gerüchte auf. Lernen Sie, wie Sie schnell in Florida leben können und wie Sie im Sunshine State langfristig und glücklich leben werden.


 
 

Die einzelnen Inhalte auf einen Klick!


Arbeit finden in den USA? Viel Glück!

Der deutsche Traum vom amerikanischen Job

Viele Menschen wollen in die USA einreisen, indem sie auf ein Jobangebot eines amerikanischen Unternehmens hoffen. Auf diesem Weg ist es nämlich möglich ein H1-B Visum oder eine beschäftigungsbasierte Greencard zu erhalten. Doch selbst, wenn Sie sich mit einem amerikanischen Arbeitgeber einig sind, ist der Prozess langwierig und äußerst kostenintensiv.

Deshalb ist das H1-B Visum ungeeignet

Schwer zu bekommen und unflexibel. Das ist das H1-B Visum.

Das H1-B Visum ist für hochqualifizierte Arbeitskräfte vorgesehen und wird für jedes Steuerjahr auf insgesamt 85.000 Stück limitiert. Mit diesem Kontingent werden vorrangig Spezialisten aus dem IT-Sektor in die USA geholt, sodass diese Visumsart für die breite Masse an Menschen einfach nicht in Frage kommt.
Für ein H1-B Visum muss Ihnen ein Arbeitsplatzangebot eines US-Unternehmens vorliegen. Doch zunächst muss der Arbeitgeber die Stelle auf dem amerikanischem Arbeitsmarkt anbieten. Nur wenn sich kein geeigneter Amerikaner für die Stelle bewirbt, kann der Arbeitgeber die Ausschreibung an eine ausländische Arbeitskraft beantragen. Durch diesen Ablauf kann der Prozess gut und gerne über ein Jahr in Anspruch nehmen. Und selbst dann, ist das H1-B Visum auf drei bis maximal sechs Jahre begrenzt.

Ganz wichtig: Das H1B-Visum ist außerdem an den Arbeitgeber gekoppelt. Wenn Sie also entlassen werden, müssen Sie das Land verlassen oder sich um ein neues Visum kümmern.
Deshalb ist das E2-Investorenvisum die bessere Wahl!

Beschäftigungsbasierte Greencard

Die Bedingungen für eine beschäftigungsbasierte Greencard sind sehr ähnlich zu denen des H1-B Visums. Einer beschäftigungsbasierten Greencard geht meist ein solches H1-B Visum voraus.
Auch hierzu muss Ihnen in der Regel ein Arbeitsplatzangebot eines US-Unternehmens vorliegen und die Beantragung vom US-Arbeitgeber unterstützt werden.
Außerdem müssen Sie besonders qualifiziert für die Stelle sein und es darf auf dem US-Arbeitsmarkt kein Amerikaner mit gleichwertigen Qualifikationen zur Verfügung stehen. Die Beantragung erfolgt durch den US-Arbeitgeber. Dieser muss die Stelle zunächst wie üblich auf dem US-Arbeitsmarkt ausschreiben und ggf. Bewerbungsgespräche mit amerikanischen Bewerbern führen. Dann muss der US-Arbeitgeber zeigen, warum diese Bewerber für die ausgeschriebene Stelle nicht geeignet sind. Erst danach kann die Petition I-140 eingereicht werden. Wird diese von der US-Einwanderungsbehörde genehmigt, so kann der Antragsteller eine Greencard beantragen.
Das E2-Visum: Der unkomplizierte Weg in die USA

Was ist das E2-Visum (Investorenvisum) ?

Wie der Name schon verrät, ist bei dieser Visumskategorie ein Investment die Voraussetzung. Hierzu kann man ein bereits bestehendes US-Unternehmen kaufen oder ein neues Unternehmen mit amerikanischer Rechtsform gründen.

Neugründung
Bei einer Neugründung starten Sie mit Ihrer eigenen Geschäftsidee und bauen in Florida ein eigenes Unternehmen auf.

Firmenkauf
Mit einem Firmenkauf, erwerben Sie ein komplett fertiges und etabliertes Unternehmen. Dadurch profitieren Sie vom ersten Tag an, von der Bekanntheit des Unternehmens. Sie müssen nicht erst bekannt werden!
Ebenso sind in der Regel alle notwendigen Lizenzen und das nötige Inventar vorhanden (beispielsweise bei Restaurants oder Handwerker-Betrieben). Das spart Ihnen Zeit, Kosten und Mühe! Bei einem Firmenkauf können Sie also vom ersten Tag an Geld verdienen und können sich dabei auf das Wesentliche konzentrieren.


Ein E2-Investorenvisum stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, um in den Vereinigten Staaten leben und arbeiten zu können. Denn mit dem E2-Visum sind Sie im Gegensatz zum H1-B Visum selbstbestimmt und flexibel!

Wieso ist das E2-Visum selbstbestimmt und flexibel?

Freie Wahl des Business
Wir gründen Ihre Firma im Staat Florida ohne Ihr Unternehmen an einen Zweck zu binden. Bei der Gründung geben wir lediglich an, dass Ihre Geschäftstätigkeit gegen keine Gesetze des Staats Florida verstoßen wird. Damit bleiben Sie flexibel! Sollten Sie sich also nach ein paar Jahren dazu entscheiden, sich beruflich noch einmal neu zu orientieren, können Sie dies tun, ohne dabei Ihr Visum zu verlieren.

Beliebig oft verlängerbar
Im Gegensatz zu allen anderen Nicht-Einwanderungsvisa, ist das E2-Visum beliebig oft verlängerbar. Somit können Sie als Investor dauerhaft in den USA bleiben! Für die Verlängerung gilt allerdings die Voraussetzung, dass Sie ein bis zwei amerikanische Mitarbeiter beschäftigen. Denn die US-Regierung ist daran interessiert, dass Sie als Investor amerikanische Arbeitsplätze schaffen.
Das Investment: Wie viel und was zählt dazu?

Wie viel muss man investieren?

100.000, 200.000 oder doch eine Millionen?

Um mit einem hartnäckigen Gerücht aufzuräumen: Es gibt von der US-Regierung keine festgeschriebene Investitionssumme!
Fest steht jedoch, dass der Antragsteller mindestens 50% der Investition getätigt haben muss. Damit ist auch klar, dass sich sogar zwei Personen durch eine gemeinsame Investition für ein E2-Visum qualifizieren. Nach unseren Erfahrungen wird ein E2-Visumsantrag ab einer Investitionssumme von 80.000 US-Dollar genehmigt.

Was zählt zur Investitionssumme?

Sowohl bei der Neugründung als auch bei einem Firmenkauf zählen verschiedene Kosten zur Investitionssumme.

Kaufpreis (bei Firmenkauf)
Bei einem Firmenerwerb gilt der Kaufpreis im vollen Umfang als Investition.

Anmietung von Räumlichkeiten
Bei der der Anmietung von Büro- und Lagerräumen ist es üblich drei Monatsmieten im Voraus zu bezahlen. Davon kann man die 1. und die letzte Monatsmiete, sowie die Mietkaution als Investment geltend machen.

Einrichtung
Die Anschaffungskosten sämtlicher Büromaterialien, wie zum Beispiel Computer oder Büromöbel sowie notwendiger Gerätschaften können als Investment geltend gemacht werden. Dies ist vor allem bei einer Neugründung von großer Bedeutung.

Import eines Firmenwagens
Auch der Import eines Firmenwagens kann als Investment geltend gemacht werden. Dazu wird das Fahrzeug zum aktuellen Marktwert bewertet. Allerdings ist dies aufgrund der hohen Umrüstkosten eher nicht zu empfehlen. Doch auch der Erwerb eines neuen Firmenwagens gilt als Investment.

Gründungskosten
Auch die Kosten, die Ihnen zur Gründung Ihres Florida-Unternehmens entstehen, können Sie als Investition geltend machen.

Reisekosten
Ja, sogar die Reisekosten können in die Investitionssumme mit einberechnet werden. Nämlich dann, wenn Sie im Vorfeld Ihrer Neugründung oder Ihres Firmenkaufs nach Florida reisen, um das Unternehmen zu besichtigen beziehungsweise um sich einen Eindruck über den Zielmarkt zu verschaffen.

Wichtig: Die Anwaltskosten für den Immigrationsanwalt können nicht angerechnet werden!
Finanzierung und Treuhandkonto

Kann ich das Investment auch finanzieren?

Eine Finanzierung in den USA gestaltet sich eher schwierig. Denn die meisten Banken verlangen bei Finanzierungen einen positiven "Credit Score". Diesen können Sie in den USA jedoch erst nach der Erteilung des Visums allmählich beginnen aufzubauen.
Mit genügend Eigenkapital könnte sich eine Bank finden lassen, die das Spielchen mitspielt. Doch dürfte diese Suche der vielzitierten Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen gleichen.

Bei einem Firmenkauf ermöglichen allerdings viele Besitzer eine private Finanzierung, sodass Sie nicht sofort die gesamte Kaufsumme bezahlen müssen. Die Konditionen legt der Besitzer fest. In vielen Fällen werden auf Zinszahlungen sogar verzichtet!

Wozu ein Treuhandkonto?

Zu Ihrer Sicherheit!
Wir empfehlen unseren Kunden generell, ihre Investition zunächst auf ein Treuhandkonto einzuzahlen.
Warum?Ganz einfach! Beim E2-Visum muss der Antragsteller zum Zeitpunkt der Beantragung die Investition bereits getätigt haben. Sollte der Visumantrag dann abgelehnt werden, hätten Sie in die USA investiert, ohne in den USA leben zu dürfen.
Damit das nicht passiert, empfiehlt es sich, die Investition einem Treuhänder anzuvertrauen. Dadurch würden Sie die Investitionssumme umgehend zurück bekommen, wenn es zur Ablehnung des Visumantrags kommt.
Der Businessplan: Das A und O beim Visumantrag

Warum ist der Businessplan so wichtig?

Der Visumantrag steht und fällt mit dem Businessplan.
Das Konsulat entzieht dem Businessplan alle wichtigen Informationen, um Ihr Unternehmen beziehungsweise das Geschäftsmodell einschätzen zu können. Dem Konsulat kommt es darauf an, ob das Geschäft langfristig ausbaufähig ist und ob mit dem Business nachhaltig amerikanische Arbeitsplätze geschaffen werden können.
Deshalb ist es wichtig, dass der Businessplan speziell das Konsulat anspricht, sodass die kritischen Faktoren verständlich und überzeugend dargestellt werden.

Was steht im Businessplan?

Der Businessplan für den Visumantrag umfasst ca. 20 Seiten und muss folgende Bestandteile beinhalten:

  • Eine verständlich formulierte Beschreibung des Unternehmens
  • Beschreibung Ihrer Unternehmensziele
  • Marketing- und Vertriebsplanung
  • Markt- und Wettbewerbsanalyse
  • Personalplanung
  • Betriebswirtschaftliche Planerstellung für 5 Jahre
  • Erfahrung und Kenntnisse der Unternehmer
  • Chancen und Risiken
Lassen Sie sich von unserem Expertenteam ein Angebot für Ihren Businessplan erstellen.

Die enthaltenen Informationen stellen keine Rechtsberatung dar.