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Bikes & Florida – ein perfektes Paar!

Ride a Bike

Sonne satt und easy living: die perfekten Voraussetzungen für die Freunde vom Fahrspaß auf zwei Rädern. In unserem heutigen Blogartikel möchten wir über das Lebensgefühl „Motorrad fahren“ im Sunshine State berichten.

Motorrad fahren in Florida

Begibt man sich auf die Straßen Floridas, sieht man sie zahlreich durch die Straßen und über die Highways cruisen: die Biker. Meist ohne Helm und auf PS-Starken Maschinen von Harley-Davidson. Der Anblick des helmlosen Bikers versprüht dabei ein gewisses Gefühl der Freiheit und weckt in einem den Wunsch, selbst von dieser Freiheit zu kosten. Und das ist in Florida ohne Weiteres möglich. Es gibt viele Anbieter, bei denen auch Florida-Urlauber eine Maschine mieten und damit den ganzen Staat bereisen können. Es gibt jede Menge seriöser Anbieter mit einer großen Auswahl an Motorrädern, auch in kleineren Städten. Wir haben Anbieter gefunden, bei denen wir schon für 89,-$ pro Tag eine Harley leihen konnten. Wichtig ist, dass der Anbieter bei der Buchung „Free Mileage“ gewährt. Das bedeutet, dass man so viele Kilometer fahren kann wie man möchte. Und dieses Angebot kann man aufgrund der vergleichsweise sehr niedrigen Spritkosten auch ohne Sorge voll nutzen. Und da in Florida ganzjährig die Sonne scheint, ist so gesehen auch ganzjährig Motorradsaison. Die besten Voraussetzungen also, für eine Motorradtour durch den „Sunshine state“.

Die Helmpflicht in Florida

Ein bisschen Wasser muss ich an dieser Stelle aber in den Wein gießen. Denn bei der Miete sollte man beachten, dass man als Urlauber nicht so einfach in den „Genuss“ des Ohne-Helm-Fahrens kommt. In Florida besteht nämlich grundsätzlich Helmpflicht. Für unter 21-Jährige ohne Wenn und Aber. Ältere Fahrer müssen eine spezielle Versicherung abschließen, um legal ohne Helm am Straßenverkehr teilzunehmen. Die Helmpflicht ist in den USA seit langem ein kontrovers diskutiertes Thema. Denn in den USA geht es bei solchen Debatten oftmals um die Freiheit des Einzelnen. In diesem Fall argumentieren die Gegner der Helmpflicht, dass sie am besten selbst bestimmen möchten, ob sie das Risiko eingehen möchten. Die Befürworter beklagen hingegen, dass die helmlosen verunglückten Motorradfahrer höhere Gesundheitskosten verursachen, welche teilweise von der Allgemeinheit durch Steuerzahlungen getragen werden müssen. Das würde dem Steuerzahler ein gewisses Maß an Freiheit entziehen. In Florida hat man mit der Versicherungsregelung also einen Kompromiss gefunden. Bei Motorradverleihern muss man deswegen stets unterschreiben, dass man nur mit Helm fährt, der in der Regel im Mietpreis inbegriffen ist. Aber weg von Versicherungsdetails! Kümmern wir uns mal um den Mythos Harley-Davidson.

Kulturgut Harley

Der Name Harley-Davidson ist in Florida ein wahres Kulturgut. Im gesamten Staat gibt es zahlreiche Harley Stores, in denen man den Mythos Harley hautnah erleben kann. In unserer zweiwöchigen Geschäftsreise besuchten wir den Harley Store Six Bends in Fort Myers. Auf über 5.000 Quadratmetern wird dem Kunden hier alles angeboten, was man mit dem Harley Logo kaufen kann. Sonnenbrillen, Caps, hochqualitative Kleidung, diverses Biker-Zubehör und natürlich wunderschöne Motorräder. Six Bends veranstaltet am Wochenende oft Feste auf ihrem Gelände, an denen man dann bei rockiger Live-Musik und BBQ in der Sonne mit den Harley-Enthusiasten über die Maschinen fachsimpeln kann.

Six Bends Harley-Davidson in Fort Myers

Six Bends ist noch ein verhältnismäßig kleiner Store. Der größte Harley-Store Floridas befindet sich in Daytona und verbreitet den Harley-Mythos auf gut 10.000 Quadratmetern Ladenfläche. Zum Vergleich: der größte Harley-Store Europas befindet sich in Hamburg und hat eine Ladenfläche von 2.100 Quadratmetern.

Alles schön und gut. Aber was ist, wenn man in den USA nicht auf sein eigenes Motorrad verzichten will?

Motorrad verschiffen

Wenn Du mit dem eigenen Bike durch die Staaten cruisen willst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Dein Motorrad mit in die USA zu nehmen: der Transport kann dabei entweder auf dem See- oder dem Luftweg erfolgen. Beim Lufttransport kann man für den Hinweg das Motorrad entweder ganz unkompliziert wenige Tage vor dem Reiseantritt bei der Airline abgeben. Die Kosten liegen hier bei ca. 2.500,- €. Etwas günstiger ist der Lufttransport, wenn das Motorrad auseinandergebaut und in eine Transportkiste verpackt wird. Bei der Zollabwicklung in den USA sollte man ein paar Stunden Zeit mitbringen. Für den Rückweg muss man beachten, dass aufgrund US-amerikanischer Vorschriften nur der Transport in einer Transportkiste erlaubt ist. Für den Rückweg muss man nochmal mit ca. 2.500,- € rechnen.

Der Transport per Schiff ist wesentlich günstiger aber dauert natürlich auch wesentlicher länger. Der Transport an die Ostküste dauert ca. drei Wochen. Preislich liegt diese Versandart bei ca. 1.000 – 1.500,-€ pro Weg.

Ich hoffe Dir hat dieser Artikel gefallen!

See you and goodbye!

 
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