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Hurrikan „Irma“ – so erlebte es unser Büro in Cape Coral!

Die Auswirkungen durch Hurrikan „Irma“ waren letztlich nicht ganz so schlimm wie zuvor befürchtet, dennoch konnten bislang viele Personen noch nicht in den Alltag zurückfinden. Millionen von Menschen wurden dazu aufgerufen ihre Häuser zu verlassen. So auch in Cape Coral. In diesem kleinen Beitrag berichten wir, wie unsere Freunde aus unserem Büro in Cape Coral die letzten Tage erlebt haben.

Evakuierung am Samstag
Am Samstag, den 09. September wurden auch für die Region um Cape Coral Evakuierungen angeordnet, sodass sich unser Leiter des Büros zusammen mit seiner Frau und seiner Familie dazu entschloss die Region Richtung Norden zu verlassen. Zuvor sicherten sie Ihre Häuser so gut es ging. Unter anderem sicherten sie die Fenster und schnitten die sogenannten Screenfelder ein, damit der Sturm hindurch wehen konnte, ohne die gesamte Konstruktion zu gefährden. (Screens sind Dachkonstruktionen mit feinen Netzen, die über sehr vielen Pools in Florida gebaut werden, um das Sonnenlicht zu dämmen und Insekten fernzuhalten.)

Danach machten sie sich also alle gemeinsam auf den Weg nach Jacksonville, wo sie glücklicherweise noch ein Hotelzimmer buchen konnten. Dort angekommen, hörten sie am Sonntag in den Nachrichten, dass „Irma“ Kurs auf Jacksonville nahm. Ohne zu zögern verließen sie daraufhin den Bundesstaat weiter Richtung Norden und fanden eine Unterkunft in Charlotte, North Carolina.

Die Rückkehr am Montag
Gegen 10 Uhr am darauffolgenden Montag fassten sie den Entschluss wieder zu ihren Häusern zurückzukehren. Der Rückweg gestaltete sich jedoch sehr mühsam. Durch die Massen an Menschen, die wieder in den Süden fuhren gab es unterwegs so gut wie kein Benzin aber dafür umso mehr Staus. Dadurch brauchten sie für 30 Meilen ca. 4 Stunden. Insgesamt waren sie 18 Stunden auf dem Rückweg. Als sie zu Hause ankamen, konnten sie erleichtert feststellen, dass sich die Schäden an ihrem Haus in Grenzen hielten. Lediglich ein Baum des Nachbargrundstücks fiel auf den Poolbereich und richtete einen kleinen Schaden an.

Die Region um Cape Coral hat verhältnismäßig wenig Schaden genommen. Auf der Rückfahrt konnten sie erkennen, dass eher die Regionen um Bonita, Naples, Marco Island und Lehigh durch Überschwemmungen stark betroffen sind.

In den ersten Tagen hatten unsere Freunde in Cape Coral vor allem mit dem Stromausfall zu kämpfen, da hierdurch weder Telefon, Internet noch die Klimaanlage funktionierte. Das sorgte für eine unerträgliche Hitze im Haus, sodass sie zwei Nächte bei ihrem Sohn unterkamen, da dessen Haus mit Strom versorgt wurde.

Mittlerweile fließt der Strom auch in ihrer Gegend und allmählich kehrt wieder Normalität ein, sodass wir den Betrieb in Cape Coral am Montag wiederaufnehmen können.

Wir sind froh, dass es unseren Freunden in Cape Coral gut geht und sind in Gedanken bei Allen, die von dem Hurrikan betroffen sind!